3. Turmschule, Volksbad: Stadt Leimen

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3. Turmschule, Volksbad

Die Turmschule in der Turmgasse wurde im Jahr 1910 erbaut. Zur Ausschreibung zugelassene Architekten sollten „tüchtig“ und „zuverlässig“ sein und mussten Mitglieder des Heidelberger Architektenvereins sein. Das Schulgebäude beheimatete neben „9 Lehrsälen für je 60 Schüler, Lehrer‑, Lehrmittel- und Konferenzzimmer auch ein Brause- und ein „Volksbad mit getrennten Abteilungen für Männer und Frauen, mit je 3 Wannen“. Das Volksbad fand großen Zuspruch, bereits nach einem Jahr hatten 2.422 Männer und 2.478 Frauen das Bad aufgesucht.

Weitsicht bewies die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Lingg bereits vor Baubeginn. Die Schule sollte so gebaut werden, dass eine Erweiterung im Falle steigender Schülerzahlen „ohne jegliche Schwierigkeiten [..] vorgenommen werden“ könne. Der erste Erweiterungsbau wurde 1951, der zweite Erweiterungsbau wurde am 18. Dezember 1964 eingeweiht, weitere An- und Umbauten sind seitdem erfolgt.

Ursprünglich befand sich am heutigen Standort der Turmschule der Schlossgarten mit Orangerie, Treibhäusern, Springbrunnen, wasserspeienden Figuren und Palmengarten. Aufzeichnungen existieren heute nicht mehr, stilistisch dürften die Gebäude aber an die Gewächshäuser des Schwetzinger Schlossparks angelehnt sein.